Warum ich Facebook nicht mag – Viviennes Sicht der Dinge – Kritisch betrachtetKollege Pedro hat sehr anschaulich auf den Punkt gebracht, was Facebook ausmacht – und nicht nur ihn stört. In einer gewissen Art und Weise verliert sich dort die Anonymität, die ich so schätze. Für meine Leser bin ich vorrangig einmal die Vivienne, nur wer mich näher kennt oder Kontakt zu mir pflegt, weiss, wie ich heisse und wo ich daheim bin. Bei Facebook bist du kein Nik sondern der, der du wirklich bist – für jeden. Klar, da gäbe es manchen, der aus unlauteren Gründen ein paar Existenzen aus dem Hut zaubern würde um Leute zu betrügen und zu begaunern. Mit einer nicht vorhandenen Firma etwa. Oder auch Heiratsschwindler und ähnliches Gelicht könnten gleich über mehrere unterschiedliche Accounts ihre Opfer bezirzen. Das wird so natürlich unterbunden…Die fehlende Anonymität sorgt aber auch dafür, dass man sich unter Umständen schnell in die Nesseln setzt. Eben weil man unüberschaubar mit dutzenden Leuten verbrüdert ist und es gar nicht weiss – oft nicht absehen kann mit wem. Bekannt wurde der Fall, dass in England sich ein junges Mädchen, eine Art Lehrling, darüber beklagte, dass der Job es überhaupt nicht interessieren würde. Am nächsten Tag wurde das Mädchen gekündigt – seine Chefs hatten auf Facebook das etwas unüberlegte Statement nachgelesen. Nun mag man dagegen halten, dass dieser Kommentar einfach dumm war und das man so etwas nicht schreibt. Mag schon sein, aber gerade darum schätze ich meine Email- und Skype-Kontakte. Denn die, und nur die, bekommen meine Gedanken und Probleme oder Freuden zu lesen. Zu jemandem, der vor ein paar Jahren eine Mail von mir an einen gemeinsamen Freund zum Kommentieren schickte, habe ich sofort den Kontakt abgebrochen – und nie mehr aufgenommen. So ein Verhalten ist schlichtweg widerwärtig.Und sind wir uns doch einig. An einem schlechten Tag kann man schon mal über den Chef schimpfen oder den Lebenspartner verunglimpfen! Das ist doch nur menschlich – und ausserdem auch nur eine Momentaufnahme! Ein halber Tag oder die berühmten 24 Stunden später können die Situation gleich wieder anders aussehen lassen. Aber auf Facebook steht alles fast wie gemeisselt und für die Ewigkeit – während einem selber mancher „Aufschrei“ längst wieder zu blöd ist. Darum hat man Freunde, echte Freunde und gute Bekannte, die selber nicht anders sind und das darum auch verstehen. Eine Mail wird gelesen, man tauscht sich aus. Über Skype redet man sich Kummer von der Seele, schreibt sich Postings oder telefoniert. Und nachher kann man alles löschen… So wie man einen Mistkübel ausleert – genau so verstehe ich das. Facebook hingegen kennt kein Erbarmen…Als eine der Stärken von Facebook gilt, dass man leicht von früheren Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen ausgemacht werden kann. Auf dass man wieder fröhlich miteinander zu kommunizieren vermag. Mag sein, dass dieser Aspekt auf manche einen besonderen Reiz ausübt. Ich selber halte es da lieber mit Rilke, der da sagt: „Was abfallen muss, fällt ab.“ Auf viele Leute, die ich in den letzten zwanzig, dreissig Jahren gekannt habe, lege ich ohnedies keinen Wert. Und den anderen werde ich, sollte es so sein, auch ohne Facebook wieder über den Weg laufen. So wie einer Schulkollegin, die ich nach meiner Übersiedlung nach fast dreissig Jahren wieder traf – und stellen Sie sich vor, sie wohnt nur ein paar Minuten von meiner Wohnung entfernt und hat von Computern keine Ahnung…Die Fotogalerien auf Facebook haben für mich etwas Stammbuchartiges. Also durchaus etwas Kindliches. Wie man beobachten kann, explodiert manches Fotoalbum auf Facebook vor lauter Aufnahmen… Ganz ehrlich, selbst wenn man verliebt ist in jemanden, kann ich mir nicht vorstellen, dass man da gerne und freiwillig womöglich ein paar hundert Aufnahmen ansehen möchte. Mir kommt das so anödend vor, denn selbst wenn ich ein Kind hätte, würde ich nicht ständig bzw. fast täglich neue Fotos vom Nachwuchs reinstellen. Ich würde mir diese wirklich für die so genannten wichtigen Leute aufheben. Ausserdem würde mich stören, wenn irgendwelche Leute, die ich gar nicht kenne, pausenlos Fotos von mir ansehen. Ich hatte schon im Zuge meiner schriftstellerischen Ambitionen vereinzelt mit Leuten Probleme, die alles Mögliche in meine Gedichte und Geschichten hinein interpretierten. Die paar Fälle haben mir gereicht. Aber wie könnte das erst laufen, wenn da jemand zusätzlich auf Fotos von mir stösst? Diese runterlädt und sich in etwas verläuft? Nein, das gefällt mir nicht!Ich kenne wie Pedro einige Leute, die Fans von Facebook sind. Appetit auf Facebook hat mir das Anschauen keinesfalls gemacht. Auch wenn es immer wieder Versuche gab, mir Facebook mehr als nur schmackhaft zu machen… Ich blieb hart und das werde ich auch bestimmt weiter bleiben. Wie ich schon anklingen liess, hat für mich das Portal etwas Kindisches, das aber zweifellos trotzdem einige Gefahren in sich birgt. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse, wenn ich mich der Plattform gezielt fernhalte. Ganz im Gegenteil. Lieber pflege ich meinen Freundeskreis und das auf die übliche Art und Weise – so angesagt kann Facebook gar nicht sein, dass ich mich schon fast gezwungen fühlen müsste, mich dem weltweiten wie fragwürdigen Siegeslauf anzuschliessen. Schliesslich verweigere ich mich auch dem Schifahren oder dem Golfen konsequent und erfolgreich… Wer mag, da bin ich ganz bei Pedro, soll weiter auf und mit Facebook sein Glück finden. Aber ich kann verzichten…!Vivienne/FeuerlilieAnmerkung vom 29.03.10: Ein früherer Bekannter aus dem Web hat mir vor einigen Wochen auf vier (!) meiner Emailaccounts Einladungen geschickt, seinen Facebook-Account zu besuchen. Ich schrieb ihm zurück und verbat mir das. Leider erhalte ich seither von Facebook in regelmässigen Abständen sogenannte “Erinnerungen” an die Einladung dieses Bekannten. Steter Tropfen soll wohl den Stein höhlen… Was für ein krankes, penetrantes System!Vorsicht Internetfalle in sozialen Netzwerken Einführung in die Grundlagen von FacebookSoziale NetzwerkeDer Verein
InfoSurance, der
sich für die Förderung der IT-Sicherheit bei Privatpersonen und KMU in der
Schweiz engagiert, hat ein Merkblatt mit zwölf Verhaltensregeln für den
sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken herausgegeben. Darin wird erläutert,
wie die positiven Aspekte sozialer Netzwerke sinnvoll genutzt werden können,
welche Risiken bei der Offenlegung von persönlichen Informationen bestehen
und wie die Privatsphäre im Web geschützt werden kann. Das neue erarbeitete
Merkblatt «Richtiger Umgang mit Social Networks» ergänzt die bestehende
Sammlung von Sicherheitstipps des Vereins und befasst sich jetzt mit den
Risiken und Gefahren sozialer Netzwerke wie Facebook, YouTube & Co. Deren
Bedeutung ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Weltweit
verzeichnen soziale Plattformen monatlich weit mehr als 100 Millionen
Besucher. Download der 12 Verhaltensregeln Weitere Merkblätter Sicherer Betrieb eines Wireless-LAN Verhaltensregeln im Umgang mit eMail So schützen Sie sich vor Kostenfallen im WEBImmer wieder versuchen Betrüger im Internet mit vermeintlichen Gratis-Inhalten abzukassieren. Sie schieben Besuchern, die sich auf ihren Seiten registrieren, im Kleingedruckten kostenpflichtige Abonnements unter. Solche Seiten locken mit Unterhaltung, Tipps oder Produkten zum Nulltarif - von Witzen über Sudoku-Rätsel, Ratschläge für Tierfreunde und Hausaufgabenhilfen bis hin zu angeblicher Gratis-Software. Internetnutzer können sich vor Abo-Fallen in den meisten Fällen jedoch wirksam schützen. Gemäss einer Untersuchung des Bitkom beugt man am besten vor, indem man ohne triftigen Grund keine Kontakt- oder Zahlungsdaten angibt, dubiose Angebote grundsätzlich meidet und im Zweifelsfall auch das Kleingedruckte liest. Hier die wichtigsten Tipps des Bitkom, wie man Kostenfallen aus dem Weg geht und wie Nutzer reagieren können, wenn sie dennoch zur Kasse gebeten werden:1. Vorsicht mit persönlichen Daten Internet-Surfer sollten ein gesundes Misstrauen zeigen, wenn sie für angeblich kostenlose WEB-Inhalte oder Services Namen und Adresse angeben sollen. Das gleiche gilt für Telefonnummern, eMail-Adressen und erst recht für Bank- und Kreditkartendaten. Für die Lektüre oder den Download von Gratis-Inhalten sind diese Daten in aller Regel nicht nötig. Wenn Sie Zweifel an der Seriosität haben und befürchten, Ihre Angaben könnten missbraucht werden: Finger weg. Nutzer können natürlich erfundene Daten eingeben, mit denen sie nicht identifizierbar sind. Doch meist ist es einfacher, ein paar Mausklicks weiter seriöse Angebote zu finden.2. Das Kleingedruckte lesen Bei manchen Angeboten ist es nötig, Namen und Adresse anzugeben - etwa, wenn Sendungen per Post zugestellt werden sollen. Gerade bei Dienstleistern, die ihnen unbekannt sind, sollten Kunden die Geschäftsbedingungen (AGB) und andere klein gedruckte Textpassagen aufmerksam lesen. Dort sollten keine versteckten Zahlungsverpflichtungen enthalten sein. Ein Zeichen für Seriosität ist auch ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Verantwortlichen. Zudem sollte eine eMail-Adresse oder Telefonnummer für Rückfragen angegeben sein.3. Im Zweifel nicht zahlen Wer Geld verlangt, muss einen Vertragsabschluss nachweisen können. Nutzer von WEBseiten sollten nicht zahlen, wenn sie sich getäuscht fühlen. Ein Vertrag kommt nur zustande, wenn die Kunden über die Bedingungen des Angebots informiert sind und diese bewusst akzeptieren. Das muss der Anbieter nachweisen können. Gerichte haben entschieden, dass bei fehlenden oder versteckten Preisangaben kein Vertrag zustande kommt. Internet-Surfer sollten sich nicht beeindrucken lassen, wenn mit Anwälten, Inkasso, einer Zwangsvollstreckung oder Strafanzeige gedroht wird. Hier wird in den allermeisten Fällen lediglich eine harte Drohkulisse aufgebaut. Rechtlich gesehen haben die Falschspieler kaum Chancen, es kommt fast nie zu Gerichtsprozessen. Nutzer, die voreilig zahlen, erkennen die unseriösen Verträge an und können sich nicht mehr wehren.4. Vertrag bestreiten und Widerrufsrecht nutzen Internet-Nutzer sind nicht verpflichtet, auf nachweislich unseriöse Forderungen einzugehen. Wer sicher gehen will, sollte aber den vom Anbieter behaupteten Vertrag für alle Fälle anfechten und hilfsweise auch im Rahmen des Widerrufsrechts widerrufen. Musterbriefe halten die Stiftung Warentest und die Verbraucherzentralen Im Internet bereit. Tipp: Den Brief am besten per Einschreiben mit Rückschein versenden und keine persönlichen Daten angeben, die der Anbieter noch nicht kennt. Lassen Sie sich aber nicht auf einen langen Schriftwechsel mit Abzockern ein.5. Mahnbescheid widersprechen Hartnäckige Bauernfänger lassen ihren Opfern einen gerichtlichen Mahnbescheid zustellen. Das bedeutet nicht, dass die Forderung berechtigt ist, aber die Empfänger müssen reagieren. Sie haben zwei Wochen Zeit, dem Bescheid schriftlich zu widersprechen. Rechnen Sie die Postlaufzeit ein. Eine Begründung muss nicht angegeben werden. Der Widerspruch reicht meist, Betrüger reichen in der Regel keine Klage mehr ein.6. Eltern haften nicht für Kinder Kinder und Jugendliche unter 18 dürfen keine teuren Abo-Verträge schliessen, wenn ihre Eltern nicht einwilligen. Ohne Zustimmung ist ein solcher Vertrag wirkungslos, und die Eltern müssen nicht zahlen. Das gilt zumindest dann, wenn der geforderte Betrag über ein übliches Taschengeld hinausgeht. Selbst wenn Minderjährige ihr Alter falsch angegeben haben, haften Eltern nicht. Nach Meinung von Experten ist es Sache der Anbieter von WEB-Inhalten, für eine effektive Alterskontrolle zu sorgen.Download dieses ArtikelsInternet-Browser - Check startenMit dem Browsercheck werden die Einstellungen Ihres Internet-Browsers überprüft. Wenn Sie eine Webseite besuchen, geben Sie dem Betreiber automatisch Infos über Ihren Browser und Ihr System weiter. Überzeugen Sie sich selbst: Besuchen Sie http://www.desine.de/check.html und klicken Sie auf Start. Nach einigen Sekunden erscheint das Resultat der Prüfung. Es zeigt, welche Daten von Browser und System preisgegeben werden. Der Browsercheck liefert Ihnen auch wertvolle Tipps, wie Sie Ihren Browser und Ihr Windows sicherer machen können. http://www.desine.de/check.html.10 goldene E-Banking-RegelnE-Banking ist günstig und bequem. Doch leider wollen viele WEBGauner an Ihre Benutzerdaten. Mit zehn einfachen Regeln erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte ohne Risiko.Onlinebanking birgt zahlreiche Gefahren: Betrüger versuchen mit Phishingmails, die Nutzer auf gefälschte Bankseiten zu locken. Andere jubeln Anwendern Schädlinge unter, die Passworteingaben ausspionieren. Dritte hacken sich in den PC, um diesen zu kontrollieren. All diese Bedrohungen lassen sich mit zehn Massnahmen abwehren.1. Keine fremden PCs: Nutzen Sie E-Banking nie in Internetcafés oder an anderen öffentlichen PCs. Für Kriminelle ist es ein Leichtes, diese zu manipulieren und so an Ihre Benutzerdaten zu kommen.2. Software-Updates: Stellen Sie sicher, dass alle Windows-Updates installiert sind. So können Betrüger keine Sicherheitslücken ausnutzen. Auch Ihr Webbrowser sollte immer auf dem neusten Stand sein. Im Internet Explorer laden Sie Aktualisierungen direkt mittels Windows Update herunter, in Firefox genügt ein Klick auf Hilfe/Nach Updates suchen.3. Virenschutz: Keylogger sind fiese PC-Schädlinge, die heimlich alle Tastatureingaben aufzeichnen und via Internet an Kriminelle übermitteln. Ein Antivirenprogramm ist deshalb Pflicht. Um auch neue Bedrohungen zu erkennen, sollten bei diesem stets alle Updates installiert sein.4. Firewall: Eine Firewall schützt den PC vor Hackerangriffen. Seit Windows XP mit Service Pack 2 ist eine solche im Betriebssystem dabei. Sie muss eventuell unter Start/Systemsteuerung/Sicherheitscenter aktiviert werden. Wer mittels Router ins Internet geht, profitiert von einer zusätzlichen Sicherheitsbarriere gegen Hacker. Wenn Sie ActiveX ausschalten, sind Sie noch besser geschützt.5. Sicher surfen: Bevor Sie Ihre Bankseite aufrufen, sollten Sie alle Programme und offenen Webseiten schliessen. Öffnen Sie nun die Bankseite in einem neuen Fenster. Aktuelle Browser bieten zudem einen speziellen sicheren Modus: Im Internet Explorer 8 klicken Sie auf Sicherheit/InPrivate-Browsen. Es öffnet sich ein neues Fenster. Jetzt sind alle Erweiterungen deaktiviert und temporäre Dateien werden nicht gespeichert. Zusätzlich sollten Sie die anfällige ActiveX-Technik vorübergehend ausschalten. Klicken Sie auf Extras/Internetoptionen und im Reiter Sicherheit auf Stufe anpassen. Deaktivieren Sie danach ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen.Die Alternative: Nutzen Sie den sicheren Firefox-Browser. Dort klicken Sie vor dem Onlinebanking auf Extras/Privaten Modus starten. Dieser Modus verhindert ebenfalls, dass temporäre Dateien auf dem PC abgelegt werden.6. Adresse eintippen: Geben Sie die Internetadresse Ihrer Onlinebank stets von Hand in den Webbrowser ein. Keinesfalls sollten Sie Links in E-Mails oder auf Webseiten anklicken. Denn sie könnten manipuliert sein und auf gefälschte Seiten weiterleiten.7. Webseite überprüfen: In den neusten Versionen von Firefox und Internet Explorer sehen Sie sofort, ob Sie sich auf einer verschlüsselten und somit sicheren Seite befinden: Die Adressleiste wird grün. Falls nicht, ist die Verbindung entweder unsicher oder Sie besuchen eine gefälschte Seite. Verlassen Sie die Homepage sofort. Klicken Sie ausserdem auf das Schlosssymbol (Internet Explorer) bzw. auf den grünen Balken in der Adressleiste (Firefox), um das Verschlüsselungszertifikat zu prüfen.8. Gutes Passwort: Wechseln Sie regelmässig das Passwort Ihres E-Banking-Zugangs. Speichern Sie dieses nie auf dem PC ab. Mit einem einfachen Trick erstellen Sie ein gutes und leicht merkbares Passwort: Denken Sie sich einen Satz aus und verwenden Sie die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter sowie die Satzzeichen. Aus «Ich liebe Waffeln, aber nur mit Schokolade und Schlagrahm!» wird zum Beispiel «IlW,anmSuS!».9. Richtig abmelden: Damit nach der E-Banking-Sitzung keine Drittperson Zugriff auf Ihr Konto hat, müssen Sie sich unbedingt korrekt abmelden. Schliessen Sie ausserdem Ihren Browser ganz. Waren Sie nicht im sicheren Surfmodus auf der Bankwebseite (siehe Regel 5), sollten Sie die temporären Dateien löschen. Im Internet Explorer klicken Sie dazu auf Extras/Internetoptionen/Löschen. In Firefox wählen Sie Extras/Neuste Chronik löschen.10. Keinen E-Mails trauen: Banken verlangen nie per E-Mail-Link eine Aktualisierung der Benutzerdaten. Bei solchen Nachrichten handelt es sich immer um Fälschungen, die Sie auf Phishing-Seiten locken. Geben Sie ausserhalb der E-Banking-Seite nie Ihre Login-Daten an. Benachrichtigen Sie bei Betrugsmails Ihre Bank.Phishing - So schützen Sie sichBei Phishing-Angriffen versuchen Kriminelle, meist über perfekt gefälschte Mails und Webseiten an die Passwörter oder Bankdaten der Anwender zu gelangen. Die User geben demnach ihre Informationen selbst preis. Um darauf nochmals aufmerksam zu machen, spendiert Yahoo zehn Sicherheitstipps:1. Gesundes Misstrauen - Eine grundsätzliche Skepsis gegenüber Webseiten, die dazu auffordern, eine ID oder ein Passwort einzugeben, ist das oberste Gebot. Vor allem sollte man keine Login-Daten auf Seiten eingeben, die man per E-Mail oder Messenger erhalten hat. Die gängigste Methode, an fremde Daten zu gelangen, ist es, Homepages nachzubauen Tipp: Webseiten mit sensiblen Inhalten wie Onlinebanking oder E-Mail sollten grundsätzlich über die Bookmark-Sammlung oder Suchmaschinen aufgerufen werden.2. Alarmsignal fehlerhafte URL - Denn daran sind Phishing-Webseiten oft noch gut zu erkennen. Meist verstecken sich in den Adressen Rechtschreibfehler oder zusätzliche Wörter wie beispielsweise www.yahOOO.com oder www.yahoo-members.com. Oft findet man auch Tippfehler oder veraltete Inhalte. Grundsätzlich ist es ratsam, sich direkt über die Startseite einzuloggen.3. Schutz durch Anmeldesiegel - Zusätzlichen Schutz vor Passwortklau gewährleistet ein sogenanntes Anmeldesiegel. Dabei handelt es sich um eine geheime persönliche Nachricht oder ein Foto, das vom Nutzer eingerichtet wurde und beim Login angezeigt wird. So können Nutzer sicherstellen, dass sie sich auf der richtigen Webseite befinden. Fehlt das Siegel oder sieht es anders aus, etwa durch veränderte Farben, ist man unter Umständen auf einer Phishing-Seite.4. Zugangsdaten unter Verschluss - Ein Passwort darf niemals per E-Mail versendet werden. Ein seriöses Unternehmen fragt nie nach dem Passwort - weder per E-Mail noch telefonisch. Wer eine solche Anfrage erhält, sollte davon ausgehen, dass es sich um Betrug handelt und auf keinen Fall darauf reagieren.5. Achtung Pop-Up-Warnung - Pop-up-Warnungen immer sorgfältig lesen, aber nicht anklicken. Des Öfteren tauchen beim Surfen im Internet Pop-up-Fenster auf, die Nutzer z. B. dazu auffordern, eine Software zu installieren, die das Betriebssystem angeblich sicherer macht. Solche Hinweise sind meistens betrügerisch, sodass man sich auf diese Weise fehlerhafte Software oder Viren auf seinen PC lädt.6. Trügerische Lotterie-E-Mails - Oft landen E-Mails eines gefälschten Lotterie-Gewinnspiels im Namen von bekannten Unternehmen im Posteingang mit der vermeintlich frohen Botschaft, man hätte viel Geld gewonnen und müsse jetzt nur seine Kontodaten angeben. Yahoo beispielsweise betreibt keine Lotterie, und diese E-Mails sind immer betrügerisch. Nachrichten mit dem Absender «xxx Lottery» sollten deshalb ungelesen in den Papierkorb wandern und vorher als «Spam» gemeldet werden.7. Richtiges Passwort - Bei der Passwortwahl sollte man darauf achten, dass man es sich gut merken kann, es andere aber nicht erraten können - wie es beispielsweise beim Geburtsdatum leicht der Fall ist. Es sollte möglichst lang sein (mindestens 6 Zeichen) und im Idealfall aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Standardsymbolen bestehen. Wichtig ist auch die Gross- und Kleinschreibung. Variiert man, wird es für Fremde schwieriger, das Passwort zu knacken. Eine gute Taktik ist, einen Spruch oder eine Zeile aus dem Lieblingslied als Passwort zu verschlüsseln.8. Passwort-Wechsel - Passwörter sollten regelmässig ausgetauscht werden. Das erschwert Zugriffe von Fremden zusätzlich. Ausserdem empfiehlt es sich, für verschiedene Webseiten und Portale unterschiedliche Passwörter einzusetzen.9. Aktuelle Antiviren-Software - Antiviren-Software sollte nicht nur auf dem Rechner installiert sein, sondern auch regelmässig aktualisiert werden. Nur dann ist ein optimaler Schutz gewährleistet, denn täglich kursieren neue Viren, Würmer & Co. im Netz. Wenn es der genutzte Service anbietet, empfiehlt es sich, ein «automatisches Update» einzustellen. Darüber hinaus sollte man auch Browser- oder Applikationen-Software, wie beispielsweise die des Messengers, immer aktuell halten.10. Hilfe und Rat suchen - Bestehen Unklarheiten oder der Verdacht, eines Betrugs, dann sollte sofort das angebliche Unternehmen kontaktiert werden. Denn nur durch gute Zusammenarbeit, Austausch und Kenntnis aller Risiken kann der Schutz persönlicher Daten gewährleistet werden.Download dieses ArtikelsInternet Explorer 8Erste Schritte:Wir empfehlen die Installation jedem – auch Nutzern von Firefox oder Opera. Der Internet Explorer ist so tief in Windows-Systemen verankert, dass ein Update schon nur aus Sicherheitsgründen nicht vernachlässigt werden darf.Die Installation: Laden Sie die passende Installationsdatei für Ihr System herunter oder warten Sie, bis sie sich automatisch anmeldet. Machen Sie anschliessend einen Doppelklick auf die herunter geladene Datei und wählen Sie «Ausführen». Markieren Sie im nächsten Fenster die Option «Jetzt nicht mehr daran teilnehmen» und fahren Sie per «Weiter» fort. Klicken Sie jetzt den Button «Ich stimme zu» an gehen ebenfalls per «Weiter» zum nächsten Fenster. Nach erfolgreicher Installation führen Sie den empfohlenen Neustart durch.Konfigurieren:Beim ersten Start von Internet Explorer 8 erscheint ein Konfigurationsfenster. Machen Sie die Einstellungen nach Ihrem Geschmack. Wir empfehlen Ihnen, nicht alle Standardeinstellungen zu übernehmen, sondern jeweils die benutzerdefinierten Einstellungen zu wählen. So können Sie nach Abschluss dieses Vorgangs den Suchanbieter manuell definieren und sind nicht auf die Standardvorschläge von Microsoft angewiesen.Neuerungen gegenüber Internet Explorer 7:In der achten Version des Internet Explorers bringt Microsoft zwar keine bahnbrechende Neuerungen, aber kleine Änderungen, die das Surfen wesentlich erleichtern.Porno-Modus:Der sogenannte Porno-Modus heisst offiziell "InPrivateBrowsing" und erlaubt das Surfen, ohne Spuren zu hinterlassen. Der Browser speichert bei aktiviertem Porno-Modus keinerlei Daten auf dem Computer. Aktivieren können Sie den Modus entweder über das Menü «Sicherheit» oder mit der Tastenkombination Ctrl+Shift+P.Smartscreen:In Internet Explorer 8 hat Microsoft auch den Phishing-Filter verbessert. Diese Funktion hindert Nutzer daran, Webseiten zu besuchen, die schädlichen Code verbreiten.Tabbed Browsing: Öffnen Nutzer ein Tab aus einer Webseite heraus, platziert der Internet Explorer dieses neu direkt neben dem Tab der geöffneten Seite und nicht mehr ganz rechts. Darüber hinaus werden die zusammengehörenden Tabs farblich hervorgehoben. Mit einem Rechtsklick auf einen Tab lässt sich die ganze Gruppe mit einem Klick schliessen.Adresszeile:Bei einer Eingabe eines Begriffs in der Adresszeile macht der Browser neu Vorschläge für zu öffnende Webseiten. Klicken Anwender eine URL mit Rechts an, können Sie weitere Tastenkombinationen sowie Tipps und Tastenkombinationen anzeigen lassen, indem sie ganz unten auf den Pfeil klicken. Jetzt lassen sich vorgeschlagene Webseiten in einer neuen Seite oder einer neuen Registerkarte (Tab) öffnen.Favoritenleiste:Seit Version 8 können Anwender ihre Lieblingswebseiten aber auch Feeds etc. direkt in der sogenannten Favoritenleiste ablegen. So erscheinen die Favoriten direkt unter der Adresszeile. Dies war zwar auch schon im Vorgänger möglich, aber die Bedienung ist jetzt anwenderfreundlicher.Schnellinfos:Das Menü «Schnellinfos» erscheint, wenn Anwender ein Wort auf einer Webseite markieren und mit Rechts anklicken. Dieses Wort lässt sich dann beispielsweise mit Google-Translate übersetzen oder per Windows-Live-Mail verschicken. Die zur Verfügung stehenden Dienste können Anwender manuell verwalten. Klicken Sie dazu ein Wort mit Rechts an und selektieren Sie «Alle Schnellinfos/Schnellinfos verwalten».Webslice:Ein Webslice ist etwas Ähnliches wie ein RSS-Feed. Betreiber von Webseiten können den Nutzern so Informationen anbieten, ohne dass diese die Webseite aufrufen müssen. Bietet ein Betreiber diese Funktion an, verfärbt sich das Icon neben dem Haus-Symbol grün.Download dieses ArtikelsInternet-Shops - Rechte und Tipps für geprellte KundenInternet-Shops - Rechte und Tipps für geprellte Kunden Internet-Shops finden sich mittlerweile wie Sand am Meer. Der Grund dafür ist einfach - die niedrigen Investitions- und Betriebskosten sind für zahlreiche Kleingewerbler äusserst lukrativ. Doch der Kunde steht oft vor der Frage, ob der Anbieter wirklich seriös ist. Leider mehren sich auch dubiose Geschäftemacher, die ihren Kunden die Ware monatelang vorenthalten, verbraucherunfreundliche AGBs haben oder auch schlicht gar nicht liefern. Bleibt die Frage, was man als voraussehender Kunde tun kann bzw. auf was man als Kunde achten sollte. Die Ware ist bestellt und bezahlt, wird aber nicht geliefert.Wer schon mal per Vorkasse einen Artikel bestellt hat, der monatelang auf sich warten liess, ärgert sich natürlich sehr. Man kann versuchen den Anbieter per Mail, Fax oder Telefon zu erreichen - aber was tun, wenn er sich nicht meldet? Eine Strafanzeige bei der Polizei hilft leider nur in den seltensten Fällen, da sie in der Regel erst die Ermittlungen aufnehmen, wenn sehr viele Anzeigen zusammengekommen sind. Ausserdem ist ein vorsätzlicher Betrug sehr schwer nachzuweisen - gerade die AGBs eines Anbieters bieten ein kaum überschaubares Spielfeld für unseriöse Geschäftspraktiken.Was können Sie tun?Häufig kommt es vor, dass Händler nicht mehr liefern, weil sie insolvent (zahlungsunfähig) geworden sind. Alles was Sie in diesem Fall tun können ist, sich beim zuständigen Amtsgericht nach einer möglichen Insolvenz des fraglichen Händlers zu erkundigen. Das Amtsgericht kann Ihnen auch im Zweifelsfall Auskunft geben, welches Gericht für den Verkäufer zuständig ist.Bekommen Sie auf diesem Wege heraus, dass der Verkäufer Insolvenz angemeldet hat, sieht es schlecht für Sie aus. Ihr Geld ist zwar noch nicht zwangsläufig verloren, aber Sie werden sich höchstwahrscheinlich in eine Schlange von Gläubigern einreihen müssen. Ob und wieviel Sie von Ihrem Geld zurückbekommen, ist reine Glückssache - schliesslich wollen alle noch etwas vom Kuchen abhaben, der im Regelfall nicht mehr die faktischen Forderungen abdeckt.Wenn Sie Glück haben, besteht das Geschäft noch und Sie können dem Händler schriftlich eine Frist von 14 Tagen setzen, in der er die Ware entweder zu liefern hat oder das bereits überwiesene Geld zurückerstatten soll. Am Besten warnen Sie den Händler zum Anwalt zu gehen, falls er Ihre Forderungen nicht erfüllt. Im empfehle Ihnen solch ein Anschreiben per Einschreiben mit Rückschein bzw. per Fax mit Protokoll zu übersenden. Damit können Sie nachweisen, dass Sie den Händler tatsächlich informiert haben.Falls der Händler auf Ihre Forderungen nicht reagiert, ist es sinnvoll einen Anwalt einzuschalten. Wenn das Geschäft des Verkäufers noch existiert, muss dieser nämlich Ihre Anwaltsgebühren - auch wenn es sich dabei nur um Klagedrohungen handelt - bezahlen. Ist der Händler jedoch pleite, müssen Sie die Kosten für den Anwalt selbst tragen - also Vorsicht!Mein Tipp: Option "Nachnahme nutzen" ...Wenn Sie die Option haben per Nachnahme zu zahlen - nutzen Sie diese! So kann es zwar vorkommen, dass Sie ein paar Euro mehr bezahlen, aber Sie sind dafür auf der sicheren Seite, denn Sie zahlen nur, wenn die Ware bereits vor Ort ist.Viel Erfolg bei Ihren Bestellungen!Download dieses ArtikelsLaufwerke unter XP auf Fehler überprüfenEs kann immer passieren, dass in den Laufwerken unter Windows XP Fehler auftreten. Beispielsweise können durch fehlerhaftes Herunterfahren, Stromausfall, Überspannung (Blitzschlag) usw. Dateisystemfehler oder sogar fehlerhafte Sektoren entstehen. Um diese zu erkennen und zu reparieren gibt es unter Windows XP eine besondere Funktion, die ich Ihnen im Folgenden vorstellen möchte. Diese Funktion einzusetzen kann auch dann sinnvoll sein, wenn Sie bemerken, dass Ihr System instabil wird, ohne dass Sie dafür einen bestimmten Grund erkennen können.Wie kann ich Dateisystemfehler und fehlerhafte Sektoren prüfen lassen?Öffnen Sie Ihren Explorer und markieren Sie mit einem Linksklick das Laufwerk, dass Sie untersuchen möchten.Lassen Sie den Mauszeiger auf dem Laufwerk und machen Sie einen Rechtsklick. Es öffnet sich ein Optionsmenü - wählen Sie dort die Option "Eigenschaften".Es öffnet sich ein Fenster mit dem Titel "Eigenschaften von System (C:)" (die fett markierten Worte sind Name und Buchstabe des gewählten Laufwerks).Direkt unter der Titelleiste sehen Sie fünf Reiter. Wählen Sie den Reiter "Extras" - mit einem Linksklick.Unter dem Reiter Extras wählen Sie in der obersten Option "Fehlerprüfung" den Button "Jetzt prüfen" mit einem Linksklick.Es erscheint ein neues Fenster mit dem Namen "Überprüfung des Datenträgers System (C:)"Machen Sie vor beide Prüfmethoden ein Häkchen (mit Linksklick in das Kästchen klicken) und drücken Sie zum Abschluss auf den Button "Starten".Als letztes erscheint eine Abfrage, ob Sie beim nächsten Systemstart das gewählte Laufwerk untersuchen wollen.Drücken Sie den "Ja"-Button - fertig! Windows wird dann beim nächsten Systemstart Dateisystemfehler automatisch korrigieren und fehlerhafte Sektoren suchen und wiederherstellen.Was ist Spam?Spamming ist der automatisierte Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Empfängern ohne deren Einwilligung. Der Absender solcher Werbebotschaften wird als Spammer bezeichnet.Beispiele:
In der Schweiz ist Spam seit dem 1. April 2007 ausdrücklich verboten. Das gilt für alle Telekommunikationsmittel - also etwa für E-Mail, Fax, SMS und Telefon (Anrufmaschine). Negative Auswirkungen des Spammings:
Ihr Verhalten im Netz Ihr Verhalten im Netz Generell gilt: Blindes Vertrauen im Internet ist fehl am Platz. Das beste Schutzprogramm vor schädlichen Einflüssen aus dem Netz ist Ihr Verstand. Je mehr Sie mitdenken, desto schwerer wird es für Andere, Ihren Computer zu manipulieren oder Ihre Daten auszuspähen. Schauen Sie genau hin, bevor Sie einen Link anklicken, und lesen Sie sich den Absender und die Betreffzeile einer E-Mail durch, bevor Sie diese öffnen. Sie müssen kein Computerexperte sein, um sich ein wenig mit der Sicherheit Ihres Rechners und Ihrer Daten zu befassen. Sie sollten sich lediglich so wie im realen Leben verhalten. Sie würden einem unbekannten Anrufer niemals Ihr PIN-Nummer nennen und Sie würden misstrauisch werden, wenn Ihnen jemand ein teures Produkt zu einem enorm günstigen Preis anbietet. Sie schliessen Ihre Wohnungstür, obwohl Sie zu Hause sind und achten darauf, dass niemand heimlich durch die Fenster hineingelangen kann. Im Internet jedoch agieren die meisten Menschen leider nicht so. Die rapide Verbreitung von Viren entsteht vorwiegend dadurch, dass Computernutzer ihre Systeme nicht genügend absichern. Aber auch wenn Sie Ihren Rechner geschützt haben: Bedenken Sie, dass Ihr System nie vollkommen sicher ist, auch wenn Sie ein Anti-Virenprogramm und eine Firewall installiert haben. Eine hundertprozentige Sicherheit ist nicht erreichbar. Es wird immer eine noch nicht erkannte Lücke oder einen neuen Virus geben, der Ihr System befallen kann. Gehen Sie vorsichtig mit Ihren persönlichen Daten um und erneuern Sie Ihre Passwörter in regelmässigen Abständen. Beachten Sie dabei, dass z.B. Ihr Vorname oder der Name eines Familienangehörigen kein sicheres Passwort ist, und dass ein solches aus mindestens 10 Zeichen bestehen und möglichst kein tatsächlich existierendes Wort bilden sollte. Sichere Passwörter kombinieren zudem Gross- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und ergeben für einen Aussenstehenden keinen Sinn, wie z.B.: AgjTpu815idS. Dieses Passwort ist sehr sicher und kinderleicht zu merken, wenn Sie sich vorher einen Merksatz gebildet haben. Der Merksatz zu diesem Passwort lautet: Anna geht jeden Tag pünktlich um 8:15 in die Schule. Falls Sie sich nicht immer alle Zugangsdaten merken können oder wollen, benutzen Sie Passwort-Tresore. Passwort-Tresore sind Hilfsprogramme, die Ihnen bei der sicheren Verwaltung und auch beim Erstellen neuer Passwörter helfen. Ein Passwort-Tresor sichert beliebig viele einzelne Passwörter mit einem so genannten Masterkennwort, welches von Ihnen selbstverständlich mit Bedacht gewählt werden sollte (wer das Masterkennwort weiss, kann den Tresor „öffnen“ und alle übrigen Passwörter lesen). Der Unterschied zum einfachen Aufschreiben der Passwörter auf z.B. einem Zettel oder innerhalb einer Textdatei besteht darin, dass Passwort-Tresore den Inhalt sicher verschlüsseln und auch sonst noch einige zusätzliche Funktionen zur Verfügung stellen. Was sind Würmer? Würmer funktionieren ähnlich wie Viren, benötigen zur Verbreitung jedoch keine anderen Programme. Sie können sich selbst kopieren und als Anhang einer E-Mail versenden. Öffnet man diese angehängte Datei, dann wird der Wurm aktiviert. Die Schäden Würmer richten nicht unbedingt direkt Schaden an, aber allein durch ihre Verbreitungsmethode binden sie Ressourcen und können so erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen. Der bekannte Wurm Mydoom zum Beispiel hat im Januar 2004 den Internetverkehr deutlich verlangsamt. Bösartige Würmer können sogar Computersysteme lahm legen oder Dateien unbrauchbar machen. Die Arbeitsweise Innerhalb der Programme Outlook und Outlook Express von Microsoft sind Würmer sogar in der Lage, die infizierte E-Mail ohne das Wissen des Benutzers an alle im Adressbuch aufgeführten Personen zu versenden. Das ist besonders gefährlich, schliesslich glauben die Adressaten, die Mail eines bekannten Absenders zu bekommen und öffnen sie häufig leichtfertig. Was sind Viren?
Computerviren sind kleine von Menschen
geschriebene Computerprogramme, die das Ziel haben, sich möglichst rasch zu
verbreiten. An den befallenen Computern können sie Schäden von
unterschiedlichem Ausmass anrichten. Das reicht von merkwürdigen Botschaften
auf dem Bildschirm über Rechnerabsturz bis zum Löschen von Dateien oder
schlimmstenfalls der kompletten Festplatte. Spätestens nachdem der "I love
you"-Virus Mitte des Jahres 2000 zeitweise ganze Firmen lahm gelegt hatte,
ist die Gefahr von Computerviren allgemein bekannt. Richtiges Verhalten im Chatroom
security4kids unterstützt die Kampagne Schau genau. Diese informiert
hauptsächlich über das richtige Verhalten in Chatrooms (30.04.2008). |